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Problemlösung für Norton-Software unter XP SP3

28.05.2008 | 15:13 Uhr |

Nachdem das Service Pack 3 eine Welle an Problemen ausgelöst und letztendlich für Schwierigkeiten auf Systemen von Norton-Nutzerm gesorgt hat, kennt Symantec das Problem und bietet einen Lösungsvorschlag.

Symantec warnt Nutzer seiner Sicherheits-Software Norton Internet Security, Norton AntiVirus und Norton 360, dass die installierten Programme in Kombination mit dem Service Pack 3 für Windows XP das System beschädigen könnten. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Computerworld US . Um dieses Problem zu umgehen, empfiehlt Reese Anschultz, Senior-Manager bei Symantec, das Sicherheits-Feature Symprotect zu deaktivieren. Symantec verwendet Symprotec, um die eigene Sicherheits-Software vor Malware-Angriffen zu schützen. Nach vielen Tests haben wir unterschiedliche Fälle untersucht, bei denen Windows XP SP3 installiert war und herausgefunden, dass das Service Pack den bereits existierenden Registry-Einträgen weitere hinzufügt", erklärt Anschultz die Problematik.

Den Angaben von Computerworld US zufolge hat Symnatec bis jetzt wiederholt dementiert, es sei ihr Fehler gewesen, während Microsoft überhaupt keinen Kommentar dazu abgegeben hat. Nun stellte sich heraus, dass der Fehler auf die Kombination aus der EXE-Datei Fixccs und dem Schutzmechanismus Symprotec zurückzuführen ist. "Fixccs.exe fügt während des SP3-Update-Prozess weitere Registry-Schlüssel hinzu und versucht anschließend diese wieder zu löschen," erklärt Cecilia Daclan, Unternehmenssprecherin bei Symantec. Das Problem besteht darin, dass Symprotect aus Sicherheitsgründen jedoch die Veränderung an der Registry verhindert und somit Fixccs.exe davon abhält, die hinzugefügten Keys zu löschen.

Seit dem Release des Service Pack 3 haben sich Nutzer im Technet-Forum über auftretende Probleme beklagt . So beschwerten sich manche Anwender, dass sich das Öffnen des Arbeitsplatzes massiv zeitlich verlängert hat. Deutlich gravierender fiel das Netzwerkproblem aus: So sollen Netzwerkcontroler im Geräte-Manager nicht mehr auftauchen und die Komponenten nicht mehr ansprechbar sein. Ein anderer Nutzer moniert, die Schaltfläche zum sicheren Entfernen von Hardware sei seit der Installation des Service Pack 3 verschwunden. Auch die Soundkarte Creative Soundblaster Audigy 2 NZ funktioniere nicht mehr. Diese Probleme beziehen sich laut Aussagen der Nutzer auf unterschiedliche Rechner-Typen. Im Gespräch sind beispielweise ein - damals noch unter der Bezeichnung IBM - ThinkCenter sowie unterschiedliche Modelle eines Compaq Presario.

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