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IT-Risikomanagement überwiegend realistisch betrachtet

01.02.2008 | 09:55 Uhr |

Viele Unternehmen sehen das IT-Risikomanagement überwiegend realistisch. Sie konzentrieren sich nicht nur auf Teilaspekte wie etwa die Abschottung der Systeme vor externen Zugriffen und verlieren dabei beispielsweise die Ausfallsicherheit aus den Augen.

Mehr als die Hälfte aller IT-Systemstörungen treten zudem prozessbedingt auf und wären somit zumindest teilweise vorhersehbar.

Symantec, Hersteller von Sicherheits-Software, hat weltweit 400 IT-Experten zum Thema Risikomanagement befragt. Demnach schätzen 78 Prozent der Befragten die Verfügbarkeit der Systeme als "kritisch" oder "gravierend" ein. 70, 68 beziehungsweise 63 Prozent der Teilnehmer stufen Risiken der Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Compliance ebenso hoch ein. Die Betrachtungsweise des Risikomanagements ist folglich relativ ausgewogen.

Dennoch weist der Software-Hersteller darauf hin, dass das Risikomanagement kein Prozess ist, der irgendwann abgeschlossen ist. Potenzielle Gefahren und Problemquellen müssen ständig bedacht werden, weil viele Unternehmen heute mehr denn je von der Informations-Technologie abhängig sind.

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