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Symantec: Gefahren-Bericht fürs Netz

21.03.2005 | 16:05 Uhr |

Der halbjährliche Internet Security Threat Report von Symantec steht an. Eines der wenig verheißungsvollen Ergebnisse: Die Zahl der Phishing-Nachrichten, die an potenzielle Opfer versandt wurden, stieg von 9 Millionen pro Woche im Juli 2004 auf 33 Millionen pro Woche im Dezember 2004.

Die Zahl der Phishing-Attacken und Windows32-basierter Viren & Würmer steigt. Dies geht aus dem halbjährlichen Internet Security Threat Report von Symantec hervor, den das Unternehmen in Kürze vorstellen wird.

Der aktuelle Bericht gibt dabei Auskunft über die Trends von Juli bis Dezember letzten Jahres. Die Daten stammen aus einem Netzwerk bestehend aus über 20.000 Sensoren, vom Brightmail Anti-Spam Service und von rund zwei Millionen Mail-Eingängen, die von den Sicherheitsspezialisten von Symantec extra als Köder ausgelegt wurden.

Zu den Ergebnissen: Über den Berichtszeitraum hinweg wurden über 10.000 Fälle von Phishing verzeichnet. Die Zahl der Phishing-Nachrichten, die an potenzielle Opfer versandt wurden, stieg dabei von 9 Millionen pro Woche (Stand: Juli) auf 33 Millionen pro Woche (Stand: Dezember).

Die Anzahl der Viren und Würmer (nur Windows32-basierte) stieg ebenfalls rasant an - im Vergleich zum vorherigen Berichtszeitraum waren es rund 65 Prozent mehr Viren & Würmer. Insgesamt tauchten 7360 neue Viren und Würmer in der Zeit von Juli bis Dezember auf.

Eine weitere Zahl, die für Missstimmung bei den für Sicherheit verantwortlichen IT-Managern sorgen dürfte, betrifft Angriffe auf einzelne Organisationen. So hat sich laut Internet Security Threat Report die Zahl der Angriffe auf einzelne Organisationen von durchschnittlich 10,6 am Tag auf 13,6 am Tag erhöht.

Stichwort Spyware/Adware: Zum ersten Mal hat sich Symantec in seinem Internet Security Threat Report auch diesem Thema angenommen, so unsere Kollegen vom IDG News Service. Bei den Auswertungen tauchten dabei immer wieder zwei Programme auf: Webhancer, der besuchte Web-Seiten protokolliert, und Iefeats, das die Startseite im Browser modifiziert, wurden am häufigsten gesichtet.

Ein halbwegs positiver Aspekt konnte im Internet Security Threat Report übrigens auch ausgemacht werden. Der Zeitraum zwischen der Bekanntmachung einer Sicherheitslücke und der Veröffentlichung eines dazugehörigen Exploits hat sich vergrößert. Waren es vormals 5,8 Tage, sollen es jetzt 6,4 Tage sein. Hersteller von Antiviren-Software gewinnen dadurch ein wenig mehr Spielraum wie Jonah Paransky, Senior Manager für Security Product Management bei Symantec, gegenüber dem IDG News Service erklärte.

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