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Bis zu 88 Prozent aller Mails entpuppen sich als Spam

04.04.2008 | 15:23 Uhr |

Allein 23 Prozent der Spam-Flut stammt aus den USA. Der neueste Trend: Steuerzahler und soziale Netzwerke geraten ins Visier der Werbe-Mailer.

Das Sicherheitsunternehmen Symantec hat seinen monatlichen Spam-Bericht veröffentlicht: 81 Prozent aller Mails im März entpuppten sich als Spam - vereinzelt reichte die Quote sogar bis zu 88 Prozent. 23 Prozent alllein und somit der Großteil an nervigen Werbe-Mails stammt aus den USA, gefolgt von Russland mit rund 6 Prozent. Symantec unterteilt Spam in verschiedene Rubriken: Die Sparte "Products" (Produkte) bezieht sich auf Mails, die allgemeine Güter und Dienstleistungen bewerben. Der Begriff "Health" (Gesundheit) beinhaltet pharmazeutische Produkte wie etwa Viagra. Die Rubrik "Financial" (Finanzen) umfasst Kredit- und Geldangelegenheiten, unter die Sparte "Fraud" (Betrug) fällt Markenbetrug.

Symantec Spam-Bericht März 2008: Das Sicherheits-Unternehmen teil die Werbe-Mails in Sparten auf.
Vergrößern Symantec Spam-Bericht März 2008: Das Sicherheits-Unternehmen teil die Werbe-Mails in Sparten auf.
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Spammer haben es vor allem auf soziale Netzwerke abgesehen, da diese in letzter Zeit deutlich an Popularität gewonnen haben und sich dort Millionen von potentiellen Opfern aufhalten. Symantec geht sogar davon aus, dass die Spam-Angriffe in den nächsten Monate zunehmen werden. Tipp: Das Sicherheitsunternehmen rät, unbekannte Kontaktanfragen nicht zu bestätigen, um sich somit vor den Fängen der Spammer zu schützen.

Eine der jüngsten Spam-Attacken zielt auf die US-Steuerzahler ab. Dabei weisen Spammer beispielsweise im Namen der US-amerikanischen Steuerbehöred IRS (Internal Revenue Service) auf neue Steuer-Software hin, die sich der Steuerzahler aus aktuellem Anlass unverzüglich besorgen soll.

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