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Suse und Mandrake: Opera-Browser an Bord

04.07.2002 | 15:08 Uhr |

Die norwegische Softwareschmiede Opera vereinbarte mit zwei wichtigen Linux-Distributoren die Aufnahme seines Browsers in deren Distributionen. Künftig soll Opera für Linux fester Bestandteil der Distributionen von Suse und Mandrake sein. Dabei handelt es sich um die Browserversion mit Werbebanner.

Die norwegische Softwareschmiede Opera vereinbarte mit zwei wichtigen Linux-Distributoren die Aufnahme seines Browsers in deren Distributionen. Künftig soll Opera für Linux fester Bestandteil der Distributionen von Suse und Mandrake sein. Dabei handelt es sich um die Browserversion mit Werbebanner.

Die gestrige Pressemitteilung von Opera Software über die Kooperation mit Suse hatte kurzzeitig für Verwirrung gesorgt. Aus dem ursprünglichen Text der Pressemitteilung ging nicht hervor, ob es sich um die werbefreie Version von Opera handelt - die normalerweise 39 Dollar kostet - oder um die kostenlose Variante mit Werbebanner. Heute stellte Opera jedoch klar, dass es sich um die "ad-sponsored version" handelt, also mit Werbebanner.

Die Aufnahme von Opera für Linux in die Suse-Distribution reisst jedoch Linux-Kenner nicht vom Hocker. Der Opera-Browser war bereits von Anfang an Bestandteil von Suse Linux 8.0. Insofern ist die Ankündigung von Opera Software nichts Neues, sondern scheint eher den Werbezwecken von Opera zu dienen. Opera für Linux gibt es nur in der englischsprachigen Version. Die aktuelle Version 6.02 von Opera für Linux finden Sie hier.

Opera 6.04 für Windows (Englisch) (PC-WELT Online, 01.07.2002)

Opera 6.04 für Windows spricht Deutsch (PC-WELT Online, 03.07.2002)

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