146566

Surfer verunsichert

Die jüngsten Denial-of-Service (DoS)-Atttacken haben die Surfer verunsichert. Viele haben Angst, persönliche Informationen auf Websites anzugeben. Vor allem die Preisgabe der Kreditkartennummer ist ihnen zu riskant.

9 Prozent der Surfer sehen sich persönlich als Opfer von den jüngsten Denial-of-Service-Attacken - etwa weil aufgesuchte Websites nicht erreichbar waren. Das hat eine Umfrage des US-Meinungsforschungsinstitut Gallup ergeben.

Auch wenn solche Angriffe die Sicherheit der Anwender nicht gefährden, fühlen sich offenbar viele Online-Anwender seit den Vorfällen der letzten Wochen verunsichert: Etwa die Hälfte der Befragten - egal ob persönlich betroffen oder nicht - will keine persönlichen Informationen mehr auf Sites hinterlassen. Vor allem die Angabe der Kreditkartennummer ist vielen mittlerweile zu riskant.

Trotzdem ist das Surfen nach wie vor beliebt. Für 72 Prozent der amerikanischen Internet-Anwender hat sich die Lebensqualität eigenen Angaben zufolge erhöht, seit sie im Web surfen. Etwa ein Viertel (26 Prozent) sieht keinen Einfluss des Internet auf die Lebensqualität, und nur 2 Prozent gaben an, es gehe ihnen schlechter, seit sie das Internet nutzten.

Das Fernsehen verliert bei den Surfern laut Gallup an Wert. Vor die Wahl gestellt, welches Medium sinnvoller ist, entscheiden sich 62 Prozent der Web-Nutzer für das Internet. Nur 25 Prozent geben dem Fernsehen den Vorzug. Auf die Frage, was die Nutzer mehr genießen, ist das Verhältnis jedoch umgekehrt: Hier entscheiden sich 59 Prozent für das Fernsehen und 33 Prozent für das Surfen. (PC-WELT, 06.03.2000, sp)

Gallup-Studie "Americans Say Internet Makes Their Lives Better"

0 Kommentare zu diesem Artikel
146566