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Surfer klagen gegen ISP

18.08.2000 | 20:08 Uhr |

Eine Gruppe von Internet-Nutzern aus dem US-Bundesstaat Texas klagt gegen den Internet-Service-Provider SBC Communications und sein Tochterunternehmen Southwestern Bell. Grund der Klage: Die Übertragungsgeschwindigkeiten des von SBC/Southwestern angebotenen DSL-Services.

Eine Gruppe von Internet-Nutzern aus dem US-Bundesstaat Texas klagt gegen den Internet-Service-Provider SBC Communications und sein Tochterunternehmen Southwestern Bell. Grund der Klage: Die Übertragungsgeschwindigkeiten des von SBC/Southwestern angebotenen DSL-Services.

Der Provider garantiert seinen Abonnenten mindestens eine Übertragungsgeschwindigkeit von 384 Kilobit pro Sekunde. Messungen von Thomas McLaughlin, Präsident der Computer-Support-Firma Net Help Solutions, zufolge beträgt der Speed beim Abrufen von E-Mails oder der Nutzung von Newsgroups nur schlappe 128 KBit/s.

McLaughlin ist auch Initator der am Mittwoch in Corpus Christi eingereichten Klage. Drei seiner Bekannten ebenfalls SBC/Southwestern-Kunden haben sich der Klage angeschlossen. "SBC drosselt die Übertragungsgeschwindigkeit ganz bewusst in Gegenden, wo sie davon ausgehen, dass es sowieso keiner merkt", erklärte McLaughlin gegenüber der Associated Press. "Doch wenn man, wie ich, mit seinem Unternehmen ständig online ist, merkt man den Unterschied deutlich."

SBC hat bislang keine Stellungnahme zu der Klage abgegeben. Das Unternehmen hat allerdings angekündigt, die Details zu prüfen (PC-WELT, 18.08.2000, jas)

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