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Surfen ohne Grundgebühr

Mirado bietet ab sofort in 88 deutschen Städten in Deutschland einen Internet-Zugang ohne Grundgebühr an. Nur Telefongebühren zum Ortstarif werden beim Surfen fällig.

Mirado bietet ab sofort in 88 deutschen Städten in Deutschland einen Internet-Zugang ohne Grundgebühr an. Nur Telefongebühren zum Ortstarif werden fällig. Damit kostet das Surfen montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr 8 Pfennig, zu den übrigen Zeiten (montags bis freitags von 18 bis 7 Uhr sowie rund um die Uhr am Wochenende) sind 3 Pfennig pro Minute zu zahlen.

Über den fünf Mark teuren Telekom-Wunschtarif Select5/30, bei dem die Einwahl im 8,4-Pfennig-Takt erfolgt, kann man abends ab 21 Uhr (für ISDN-Kunden ab 18 Uhr), sogar zum Preis von 2,1 Pfennig pro Minute surfen. Wer sich für den Telekom-Sondertarif ActivePlus entschieden hat, zahlt bei Mirado von Montag bis Freitag tagsüber (9 bis 18 Uhr) 6 Pfennig und zu allen restlichen Zeiten 3 Pfennig pro Minute.

Die Kosten für den Internet-Zugang erscheinen auf der monatlichen Telefonrechnung. Ansonsten wird die Einwahl im Telekom-üblichen 12-Pfennig-Takt abgerechnet. Nur die Länge einer Tarifeinheit hängt von der jeweiligen Tageszeit ab.

Eine Mail-Adresse und Speicherplatz für die eigene Homepage sind nicht im Angebot enthalten, nach Angaben von Mirado aber in Vorbereitung.

Es gibt weder eine Vertragsmindestlaufzeit, noch einen Mindestumsatz. Auch eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig - der Internet-Zugang lässt sich direkt auf der Mirado-Website einrichten. (PC-WELT, 29.03.2000, sp)

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