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SurfEasy VPN gehört nun zu Opera

16.09.2015 | 10:16 Uhr |

Opera hat seinen gleichnamigen Web-Browser in der neuen Version 32 freigegeben. Der Browser basiert auf Chromium 45 und bietet nun auch Passwort-Synchronisation und animierte Themes.

Die norwegische Browser-Schmiede Opera stellt ihren Web-Browser für Windows und Mac in der neuen Version 32.0.1948.25 bereit. Zugleich gibt der Hersteller bekannt, dass der VPN-Anbieter SurfEasy nunmehr zur Opera-Familie gehört. Der VPN-Dienst ist derzeit für Windows und Mac verfügbar, auch die gängigen Mobilsysteme werden unterstützt.

SurfEasy ist noch nicht Bestandteil der neuen Opera-Version 32 , die auf Chromium 45 basiert, der Open-Source-Fassung des Google-Browsers Chrome. Bereits nutzbar ist hingegen ist die neue Passwort-Synchronisation. Wie auch andere Browser speichert Opera bei Bedarf alle Web-Passwörter und kann sie über die Cloud auf verschiedenen Geräten abgleichen. Lediglich das Master-Passwort müssen Sie sich noch merken. Außerdem unterstützt Opera 32 animierte Themes.

Zhenis Beisekov berichtet im Opera-Blog über das neue Familienmitglied SurfEasy. Er kündigt an, man wolle sich überlegen, wie man mit den neuen Mitstreitern mehr für die Privatsphäre der Opera-Nutzer tun könnte. Zhenis erklärt VPN (Virtual Private Network) im Vergleich zu normalem Internet-Datenverkehr recht plastisch, indem er es als einen gepanzerten Transporter für die Daten darstellt, der die Datenautobahn in einer separaten Betonröhre entlang fährt. Verglichen damit sei einfache Internet-Kommunikation wie ein Postkarte, die Jedermann lese könne – ein recht häufig strapaziertes Bild.

Google hat Chrome 45 vor zwei Wochen heraus gebracht und gestern das erste Update. Es beseitigt lediglich ein paar Bugs, keine Sicherheitslücken. Zumindest einige der 29 Schwachstellen, die Anfang September in Chrome 45 geschlossen wurden, dürften auch Opera betreffen. Beide Hersteller schweigen sich darüber jedoch regelmäßig aus.

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