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Surf1 kündigt Kunden

30.08.2000 | 19:15 Uhr |

Surf1 hat damit begonnen, Kunden der Surf-n-go-Flatrate den Zugang zu sperren. Die Sperre betrifft Nutzer, die den Zugang zu Mehrfach-Einwahlen missbraucht haben und User, die durch einen Softwarefehler länger surfen konnten, als sie bezahlt haben. Die Maßnahme betrifft rund 50 Prozent der Kunden.

Surf1 hat damit begonnen, Kunden der Surf-n-go-Flatrate den Zugang zu sperren. Die Sperre betrifft Nutzer, die den Zugang zu Mehrfach-Einwahlen missbraucht haben und User, die durch einen Softwarefehler länger surfen konnten, als sie bezahlt haben. Die Maßnahme betrifft rund 50 Prozent der Kunden.

Der angebliche Betrug durch Mehrfach-Einwahlen fiel auf, nachdem Surf1 die Logfiles der letzten drei Monate mittels einer speziellen Software überprüft hat. So sollen sich mehrere User pro Tag bis zu 50 Mal von verschiedenen Orten Deutschlands eingewählt haben. Die Firma räumte zwar ein, dass die Untersuchung fehlerhaft sein könnte, aber Kunden, die zu Unrecht gesperrt werden, könnten schließlich Widerspruch einlegen.

Diejenigen Kunden, die nicht widersprechen, verlieren ihr bereits eingezahltes Geld. Nilys Renschler, Chef des Unternehmens, rät denjenigen, die gegen die Sperrung protestieren wollen und die Hotline nicht erreichen, dies per Fax oder schriftlich vorzunehmen.

Bereits am Montag hat das Unternehmen die Tarife für die Flatrate von 139 Mark auf 139 Euro nahezu verdoppelt. Renschler bezeichnet den harten Aussperrungsschritt auch als einzigen Weg, ohne den "das Schiff nicht zu retten ist". (PC-WELT, 30.08.2000, mp)

Sonnet-Flatrate hat Einwahlprobleme (PC-WELT Online, 23.08.2000)

T-DSL Flatrate für 49 Mark (PC-WELT Online, 17.08.2000)

Sonnet schert schwarze Schafe (PC-WELT Online, 14.08.2000)

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