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Support-Ende für erste Windows-10-Version für Businessnutzer

23.01.2017 | 12:55 Uhr |

Microsoft stellt nach dem 26.3.2017 keine Updates mehr für Windows 10 Version 1507 für professionelle Anwender bereit. Diese sollen auf Windows 10 Version 1511 oder 1607 wechseln.

Microsoft stellt den Support für die erste finale Version von Windows 10 für Unternehmens-Anwender nach dem 26. März 2017 ein. Daran hat Microsoft noch einmal erinnert. Bereits 2016 hatte Microsoft mitgeteilt, dass bei Windows 10 für Unternehmenskunden nur die aktuellste Version und deren Vorgängerin mit Updates versorgen werde.

Im Juli 2015 hatte die Redmonder Software-Schmiede Windows 10 veröffentlicht. Diese erste finale Windows-10-Version für alle Anwender trägt die Versions-Nummer 1507. Im November 2015 hatte Microsoft für Windows 10 dann ein großes kumulatives Update bereitgestellt. Es trägt die Versions-Nummer 1511. Und im August 2016 hatte Microsoft noch das Anniversary Update für Windows 10 nachgeschoben. Mit der Versions-Nummer 1607. Dafür stellte Microsoft im November 2016 noch ein kumulatives Update bereit, das die Versionsnummer aber nicht änderte.

Nur für Windows 10 Version 1507 stellt Microsoft den Support für Businesskunden nach dem 26. März 2017 ein. Für Windows 10 Version 1511 und Windows 10 Version 1607 wird Microsoft dagegen auch nach dem 26. März 2017 sowohl Feature-Updates als auch Sicherheits-Updates veröffentlichen. Unternehmen, die eine dieser beiden letzten Windows-10-Versionen verwenden, müssen also nicht aktiv werden. Professionelle Anwender, die dagegen noch Windows 10 Version 1507 verwenden, sollten demnächst auf eine der beiden neueren Versionen aktualisieren.

Profi-Anwender können Windows 10 Build 1507 natürlich auch nach dem 26. März 2017 verwenden. Nur bekommen sie eben keine Updates mehr und Microsoft schließt auch keine neu entdeckten Sicherheitslücken mehr in dieser Ur-Version von Windows 10.

Diese strikte Update-Politik ist eine Folge von Microsofts „Windows as a Service“-Plan. Indem der Software-Konzern Nutzern von Windows 10 Build 1507 weitere Updates verweigert, drängt er sie dazu, auf eine neuere Windows-10-Version zu aktualisieren. Microsoft kann seine Entwickler-Ressourcen somit ganz auf zwei Windows-Versionen konzentrieren.

Anfang Dezember 2016 hatte Microsoft Windows 10 Version 1607 Anniversary Update auch für Business-Kunden zur Standardversion von Windows 10 erklärt: Current Branch for Business (CBB).



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