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Supercomputer Watson soll bei der Entwicklung von Cloud-Apps helfen

15.11.2013 | 05:29 Uhr |

IBM stellt seinen Supercomputer für die Erstellung von Cloud-Anwendungen zur Verfügung.

Der Computerhersteller IBM will seinen Superrechner Watson in Zukunft auch Partnern zur Verfügung stellen. Diese sollen die Rechenkapazität des Systems dafür verwenden, um neue Anwendungen zu entwickeln, die von künstlicher Intelligenz profitieren.

Bekanntheit erlangte IBMs Watson im Jahr 2011, als der Rechner einen menschlichen Mitspieler in der TV-Show Jeorpardy! besiegte. Seitdem steht das System für Anwendungen im Gesundheitssektor zur Verfügung, nun sollen auch private Unternehmen den Superrechner mieten können.

Watson ist in den vergangenen zwei Jahren stark geschrumpft. Für die Teilnahme in der TV-Show verfügte das System noch über 2.900 CPU-Kerne und 15 TB Arbeitsspeicher. Das neue Modell arbeitet mit lediglich 16 bis 32 Kernen, der RAM wurde auf 256 GB reduziert. Im Gegenzug lassen sich mehrere dieser Rechner miteinander verbinden, um komplexere Aufgaben zu lösen.

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Für seine zukünftigen Aufgaben soll Watson mit einer API versehen, besser dokumentiert und mit einem App-Marktplatz ausgestattet werden. Details zu den Preisen, die Entwickler für die Inanspruchnahme von Watson zahlen müssen, sind noch nicht bekannt.

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