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Super-Strom-Spar-Chips von Intel

31.01.2001 | 12:57 Uhr |

Im Kampf um den Markt für Prozessoren mit niedrigem Stromverbrauch legt Intel einen Zahn zu. Als direkte Antwort an Transmeta antwortet der Chip-Produzent mit der Veröffentlichung eines mobilen Pentium III und eines mobilen Celeron mit jeweils 500 Megahertz, die im Vergleich zur Konkurrenz schneller und genügsamer sein sollen.

Im Kampf um den Markt für Prozessoren mit niedrigem Stromverbrauch legt Intel einen Zahn zu. Als direkte Antwort auf Transmeta antwortet der Chip-Produzent mit der Veröffentlichung eines mobilen Pentium III und eines mobilen Celeron mit jeweils 500 Megahertz.

Beide Prozessoren sollen laut Intel schneller und sparsamer sein als die Transmeta-Chips. Der Pentium III verfügt über die Speedstep-Technologie, die für einen geringeren Stromverbrauch sorgen soll. In diesem Modus läuft der Prozessor mit 300 Megahertz und soll weniger als ein halbes Watt Strom benötigen. Dies wäre rund die Hälfte weniger als bei bisher vergleichbaren Chips. Die Stromspannung liegt bei einem Volt.

Selbst bei Betrieb mit 500 Megahertz zeigt sich der Prozessor von der schottischen Seite: Hier liegt der Stromverbrauch durchschnittlich unter einem Watt, die Spannung steigt auf 1,1 Volt.

Der mobile Celeron hingegen verfügt nicht über Speedstep, er benötigt dauerhaft weniger als ein Watt Strom und läuft mit einer Spannung von 1,1 Volt.

Um den Stromverbrauch weiter zu senken, führte Intel weitere Techniken ein, wie beispielsweise Quickstart. Diese Technologie steigert oder senkt den Verbrauch je nach Auslastung des Prozessors.

Des weiteren verfügen beide Prozessoren über den 440MX-Chipsatz, der ebenfalls durchschnittlich weniger als ein halbes Watt Strom benötigt. Nach Angaben von IBM, die diese Prozessoren in einem halben Jahr in der Thinkpad I-Serie 1124 veröffentlichen wollen, sollen bis zu fünf Stunden Dauerbetrieb möglich sein.

Nach dem Debakel der Transmeta-Chips bleibt jedoch abzuwarten, ob die neuen Prozessoren im Live-Betrieb auch halten, was die Entwickler versprechen. Erste Notebooks mit den neuen Prozessoren werden in Japan und den USA für Mitte 2001 erwartet. (PC-WELT, 31.01.2001, mp)

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