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Super-Cookies verfolgen Browser-Nutzer auch im privaten Modus

09.01.2015 | 05:01 Uhr |

Der Inkognito-Modus des Browsers bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Verfolgung durch Cookies.

Fast jeder Browser bietet einen privaten Modus, in dem Cookies und Verläufe nicht gespeichert werden. Dennoch sorgt auch diese Features nicht für uneingeschränkte Privatsphäre. Der bei RadicalResearch angestellte Sicherheitsexperte Sam Greenhalgh hat eine Schwachstelle in den bislang als sicher geltenden Privat-Sessions der Browser entdeckt.

Mit sogenannten HSTS Super Cookies lassen sich Nutzer demnach auch verfolgen, wenn sie über den privaten Modus ihres Browsers im Internet surfen. Wurde die betreffende Seite schon vorher im Nomalmodus angesteuert, könne der Nutzer später auch im geschützten Modus des Browsers erkannt werden.

Mit diesen Tools bleiben Sie im Internet anonym

Die Super Cookies könnten darüber hinaus auch von unterschiedlichen Domains abgefragt werden, so bleibt der Anwender auch im Inkognito-Modus auf vielen Seiten erkennbar. In der aktuellen Firefox-Version 34.0.5 ist eine Erkennung über Super Cookies im privaten Modus laut Mozilla nicht mehr möglich. Der Internet Explorer sei ebenfalls nicht betroffen, da er HSTS nicht unterstützt. Ungeschützt seien jedoch Chrome unter Windows sowie Chrome und Safari auf dem iPad.

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