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iOS-Apps führen häufiger zu Abstürzen als Android-Anwendungen

06.02.2012 | 17:22 Uhr |

Einer Studie zufolge quittieren Apps für Apples Betriebssystem iOS häufiger ihren Dienst als ähnliche Programme für Googles Android.

Crittercism, eine Firma zur Überwachung mobiler Apps, hat sich Daten zur Häufigkeit von Abstürzen der kleinen Anwendungen angeschaut. Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass Apps für Apples Betriebssystem iOS deutlich häufiger einen Crash verursachen als ähnliche Applikationen für Googles mobiles Android-System.

Den Spitzenplatz bei der Absturzhäufigkeit belegt dabei das aktuelle Betriebssystem iOS 5.0.1 , auf das 28 Prozent aller plattformübergreifenden Crashes entfallen. Bezogen auf alle Versionen der Systeme von Apple und Google stürzen Apps für iOS mehr als dreimal so oft ab als ähnliche Anwendungen für Android.

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Daraus ergibt sich, dass in 0,51 Prozent aller Fälle eine Anwendung für iOS ihren Dienst unvorhergesehen quittiert, bei Googles Android läge dieser Wert bei 0,15 Prozent. Dies ist gerade aufgrund der Tatsache interessant, dass das Google-Betriebssystem auf einer Vielzahl an unterschiedlichen Geräten mit jeweils eigener Hardware zum Einsatz kommt, während iOS nur auf wenigen Ausgaben von iPod , iPhone  und iPad  eingesetzt wird. Außerdem kontrolliert Apple jede freigegebene App auf ihre Funktionalität. Ein Grund für das schlechtere Abschneiden könnte in dem im Vergleich zu Android oft deutlich längeren Update-Prozess bei iOS-Applikationen zu finden sein.

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