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Studie: Windows-Portale günstiger als Linux

09.09.2003 | 13:16 Uhr |

Mit einer neuen Auftragsstudie möchte Microsoft belegen, dass seine Windows-Produkte im Real-World-Einsatz kostengünstiger sind als das bei den reinen Lizenzkosten billigere Open-Source-Betriebssystem Linux. Von der Forrester-Research-Tochter Giga Information Group ließ der Redmonder Konzern dazu bei Unternehmen die wahrscheinlichen Kosten einer dreijährigen Entwicklung im Bereich Web-basierender Portale ermitteln.

Mit einer neuen Auftragsstudie möchte Microsoft belegen, dass seine Windows-Produkte im Real-World-Einsatz kostengünstiger sind als das bei den reinen Lizenzkosten billigere Open-Source-Betriebssystem Linux, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Von der Forrester-Research-Tochter Giga Information Group ließ der Redmonder Konzern dazu bei mittleren und großen Unternehmen die wahrscheinlichen Kosten einer dreijährigen Entwicklung im Bereich Web-basierender Portale ermitteln. "Die primäre Schlussfolgerung lautet, dass Microsoft bei den berücksichtigen Anwendungen einen substanziellen Kostenvorteil gegenüber Linux/J2EE aufweist", heißt es in der Studie, die heute veröffentlicht werden soll.

Giga schätzt die Projektkosten beim Einsatz von Windows auf durchschnittlich 1,6 Millionen Dollar, beim Einsatz von Linux dagegen auf 2,2 Millionen Dollar. Teurer ist die Linux-basierende Lösung vor allem aufgrund der höheren Software-Wartungskosten für Bea-Appserver und Oracle-Datenbank im Vergleich zu Microsofts .Net und SQL Server sowie aufgrund der bei Java von Giga um ein Drittel höher eingeschätzten Entwicklungszeit.

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