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Vista ist sicherstes Betriebssystem

28.06.2008 | 14:06 Uhr |

Der Verein Deutsches Sicherheitsnetz bezeichnet Windows Vista nach einer Untersuchung von 225.000 Computern als das sicherste Betriebssystem von Microsoft. Windows XP, 98, 2000 oder ME schnitten deutlich schlechter ab.

Windows Vista sei nach Angaben des Deutschen Sicherheitsnetz e.V ( Desine ) das sicherste PC-Betriebssystem aus dem Hause Microsoft . Der Verein hat in einer Studie 225.000 Computer in privaten Haushalten auf Sicherheitslücken und Angreifbarkeit hin untersucht und entdeckte auf 5,5 Prozent der Vista Rechner Mängel bei der Datensicherheit. Das etwas betagte Windows XP wies eine Fehlerrate von 12 Prozent auf. Noch ältere Betriebssysteme wie Windows 98, ME oder 2000 hatten teilweise sogar in 20 Prozent der Fälle mit erheblichen Sicherheitslücken zu kämpfen.

„Im Durchschnitt ist jeder zehnte PC in Deutschland gefährdet“, berichtet Dr. Frank Bock, Vorsitzender des Deutschen Sicherheitsnetzes. Mit einem Online-Test will der Verein allen Anwendern die Möglichkeit geben, den eigenen PC auf Sicherheitsmängel zu testen. Innerhalb weniger Minuten zeigt die Software mit einer Ampel die Gefährdung des heimischen Computers an. Der Verein pocht auf seine Unabhängigkeit, das Ergebnis sei keine Werbung, sondern soll Lücken aufdecken: „Desine wird von Microsoft weder finanziell noch in irgendeiner anderen Art und Weise unterstützt. Dennoch lässt sich statistisch belegt ganz klar feststellen: Vista ist das sicherste Windows aller Zeiten. Wer sich einen Vista-PC zulegt, ist am besten geschützt.“, versichert Bock.

Am häufigsten seien in der Untersuchung offene Ports als Sicherheitslücke auffällig geworden. Ebenfalls kritisch seien so genannte Dienstprogramme, die einem fremden Gerät gewisse Rechnerfunktionen zur Verfügung stellen. Diese Software für gemeinsame Drucker, andere Computer oder Media Center würde häufig falsch konfiguriert und könnte demnach ausgenutzt werden. An dritter Stelle der Risiken stünde das Arbeiten mit einem veralteten Internetbrowser. Die vollständige Studie ist unter www.desine.de kostenfrei abrufbar.

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