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Studie: Surfen am Arbeitsplatz macht glücklich

21.09.2000 | 10:22 Uhr |

Nach all den Negativ-Meldungen in Bezug auf Internetnutzung am Arbeitsplatz, kommt nun das U.S.-Marktforschungsunternehmen Xylo zu einem anderen Ergebnis: Surfen macht glücklich und hebt die Produktivität!

Nach all den Negativ-Meldungen in Bezug auf Internetnutzung am Arbeitsplatz, kommt nun das U.S.-Marktforschungsunternehmen Xylo zu einem anderen Ergebnis: Surfen macht glücklich.

In der Studie wurden 1.000 Arbeitnehmer befragt, inwiefern sie in der Arbeit Zugang zum Internet haben, inwieweit dieser vom Arbeitgeber beschränkt wird und welchen Einfluss der Internetzugang auf die Arbeitsergebnisse des Einzelnen haben.

Diejenigen Personen, die über einen Internetzugang verfügen, meinten zu 86 Prozent, dass dieser keinerlei negativen Einfluss auf ihre Arbeitsergebnisse hat. Immerhin 46 Prozent der Internetnutzer waren sogar der Meinung, das das Internet ihnen dabei hilft, produktiver zu arbeiten.

Von denjenigen Personen, die täglich mit dem Internet arbeiten, berichteten 74 Prozent über gestiegene Produktivität. Noch ein interessanter Punkt für Arbeitgeber: Diejenigen Personen, deren Arbeitgeber lockere Internetbestimmungen verfasst haben, waren zu 64 Prozent der Ansicht, dass sie dadurch mehr Arbeit als ohne Internet schaffen würden.

Auch die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz wird von 56 Prozent der Befragten positiv eingestuft. " Wenn Firmen ihren Angestellten gestatten, jeden Tag ein paar Momente private Online-Aktivitäten, wie Restaurantreservierungen oder Urlaubsplanungen zu tätigen, können diese Angestellten besser das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben halten.", meinte Norman Behar, Chief Executive Officer von Xylo. Und weiter " Wenn Angestellte merken, dass der Arbeitgeber diese Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben unterstützt, neigen sie mehr dazu, produktiver, loyaler und zufriedener mit ihrer Firma zu sein." (PC-WELT, 21.09.2000, mp)

104 Milliarden für privates Surfen (PC-WELT Online, 25.08.2000)

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