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Studie: Spam kostet fast 2000 Dollar pro Mitarbeiter

14.06.2004 | 10:45 Uhr |

Das Übel Spam ist nicht nur ein nervendes, sondern zunehmend auch ein teures Problem - vor allem für Unternehmen. Ergebnissen einer Studie zufolge entstehen US-Unternehmen auf Grund der unerwünschten Post Kosten in Höhe von 1934 Dollar pro Jahr und Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt.

Das Übel Spam ist nicht nur ein nervendes, sondern zunehmend auch ein teures Problem - vor allem für Unternehmen. Ergebnissen einer Studie zufolge entstehen US-Unternehmen auf Grund der unerwünschten Post Kosten in Höhe von 1934 Dollar pro Jahr und Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt.

Für die Untersuchung befragte das Forschungsinstitut Nucleus Research Angestellte von 82 Fortune-500-Konzernen.

Im Schnitt erhalten die Angestellten rund 29 Spam-Mails pro Arbeitstag (Vorjahr: 13). Pro Jahr ergibt sich somit ein Volumen von rund 7500 unerwünschten Mails (Vorjahr: 3500). Dies führe laut Nucleus zu Produktivitätseinbußen von rund 3,1 Prozent (Vorjahr: 1,4).

"So wie Spam außer Kontrolle gerät, so steigen auch die damit verbundenen Kosten der Unternehmen", sagte Nucleus-Analystin Rebecca Wettemann. "Die schwache Gesetzgebung hat nicht sonderlich dazu beigetragen, die Masse der täglich in den Inboxen erscheinenden Mails zu reduzieren", so Wettemann weiter.

Laut Nucleus sank die Zahl der in den Spamfiltern hängen gebliebenen Mails in diesem Jahr sogar noch einmal auf 20 Prozent. Im vergangenen Jahr hatten die Unternehmen, die Spamfilter benutzen noch angegeben, 26 Prozent der unerwünschten Nachrichten blocken zu können. Allerdings schrecken viele IT-Administratoren davor zurück, die Filter zu stark einzustellen, aus Angst, seriöse Mails gleich mit zu löschen.

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