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Studie: Sicherheitskosten für Windows- und Linux-Systeme fast gleich hoch

24.08.2005 | 14:42 Uhr |

In einer Studie hat die Yankee Group die anfallenden Kosten für das Sicherheitsmanagment für Linux- und Windows-Systeme ermittelt. Das Ergebnis der Studie: Im Vergleich zur vor 15 Monaten durchgeführten Umfrage konnte Windows gegenüber Linux aufholen.

In einer Studie hat die Yankee Group die anfallenden Kosten für das Sicherheitsmanagment für Linux- und Windows-Systeme ermittelt und kommt zum Ergebnis, dass die von Kunden im Betrieb festgestellten Kosten für das Sicherheitsmanagement von Linux- und Windows-Systemen fast gleich hoch sind.

Befragt wurden 550 IT-Manager und Executives nordamerikanischer Unternehmen, die die Sicherheit der verwendenden Linux- und Windows-basierten Server auf einer Skala von 1 bis 10 (höchste Sicherheit) bewerten konnte. Wie Microsoft am Mittwoch mitteilt, konnte Windows im Vergleich zur letzten durchgeführten Umfrage dieser Art vor 15 Monaten gegenüber Linux aufholen.

Laut Angaben der Yankee Group erhöhte sich gemäß der Einschätzung der befragten Unternehmen der Sicherheitsindex für Windows von 3,5 auf 7,6. Der von Linux sank von 9,2 auf 8,3. Außerdem wurde ermittelt, dass Netzwerk-Administratoren durchschnittlich 30 Prozent mehr Zeit brauchen würden, um einen Linux-Server wieder online zu bekommen. Das entspräche einem Mehraufwand von vier Stunden gegenüber Windows-Systemen. Microsoft habe durch das monatliche Patch-Managment die Aufwände für das Einspielen von Updates um 50 bis 80 Prozent reduzieren können, so die Yankee Group.

In der Studie "2005 North American Linux and Windows TCO Comparison Report, Part 2: Hardening Security Is Key to Reducing Risk and TCO" konnten die Befragten die Sicherheit von Windows- und Linux-basierenden Datenbank-Servern, Domain-Controllern, File-Servern, Applikationsservern, Web-Servern und Anwender-Systemen in ihrer Organisation mittels der Skala 1 bis 10 bewerten. Zusätzlich konnten sie die Zeit angeben, die durchschnittlich benötigt wird, um die gleichen Systeme nach einem Angriff wieder online zu bringen.

"Die Sicherheit der Computer und Netzwerke unserer Kunden besitzt für Microsoft höchste Wichtigkeit", so Alfons Stärk, Leiter Plattform Strategie bei Microsoft Deutschland, und weiter: "Bestärkt durch die Ergebnisse dieser Studie werden wir weiterhin unser Bestes tun, um Software und Services zu entwickeln, die unsere Kunden und die weltweite IT-Umgebung noch besser vor Angriffen schützen."

Microsoft in seiner Mitteilung über die Studie: "Selbst die sichersten Systeme können nicht vor Angriffen schützen, wenn die Administratoren nicht geeignete Sicherheitsmaßnahmen ständig auf den aktuellen Stand bringen oder die Anwender sich nicht an die Sicherheitsrichtlinien halten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Firmen Windows, Linux oder andere Systeme einsetzen."

Die vollständige Studie bietet Microsoft als PDF-Datei zum Download an.

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