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Studie: Sexuelle Belästigung in Chats an der Tagesordnung

Sexuelle Belästigung Minderjähriger ist nach Angaben der Organisation jugenschutz.net in Chaträumen des Internets an der Tagesordnung.

Sexuelle Belästigung Minderjähriger ist nach Angaben der Organisation jugenschutz.net in Chaträumen des Internets an der Tagesordnung. Wie aus der Jugendschutzbroschüre "Chatten ohne Risiko?" hervorgeht, berichten 160 von 200 befragten Kindern von sexuellen Belästigungen in den virtuellen Treffpunkten. Vor allem in Chats, die sich an alle Altersgruppen richten, sei mit "Übergriffen" zu rechnen. Die Broschüre präsentiert Ergebnisse einer Onlineumfrage auf der Suchmaschine für Kinder " Blinde Kuh ".

Die Kinder würden oft mit sexuellen Schimpfwörtern verunsichert, Verweise auf pornografische Webseiten seien nicht selten. Weiter berichten die Autoren, jedes siebte Kind gebe persönliche Daten wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Namen im Netz preis. Chats könnten so zu wirklichen Treffen und sexuellen Missbräuchen führen.

In der von verschiedenen Bundesländern finanzierten Broschüre werden 28 Chats genannt, die für Kinder geeignet sind. Die Autoren geben auch Tipps, was Kinder beim Chatten beachten müssen. Das Heft soll an diesem Montag (28. Februar) auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart zum ersten Mal vorgestellt werden.

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