1255334

Studie: Schlafstörungen durch Handystrahlung

23.01.2008 | 13:08 Uhr |

Eine wissenschaftliche Studie hat einen Zusammenhang zwischen Handystrahlung und Schlafstörungen ermittelt.

Einer noch nicht vollständig ausgewerteten Studie von Wissenschaftlern des Karolinska Instituts, der Uppsala Universität und der Wayne State University, zufolge, könnte ein Zusammenhang zwischen Handystrahlung und Schlafstörungen sowie Kopfschmerzen bestehen. Untersucht wurden die Auswirkungen von GSM-Signalen im 884-MHz-Frequenzband. 71 Versuchspersonen wurden an zwei Abenden jeweils drei Stunden lang einer durchschnittlichen Intensität von 1,4 Watt pro Kilogramm auf der linken Gesichtshälfte ausgesetzt. Als Kontrolle diente eine dritte Sitzung, in deren Rahmen den Versuchspersonen nur eine Strahlung vorgegaukelt wurde.

Tatsächlich zeigten sich Unterschiede zwischen dem Schlaf ohne vorhergehende Bestrahlung und dem Schlaf nach einer Handybestrahlung. Tiefschlafstadien wurden später erreicht und verliefen teilweise kürzer als im Normalfall. Zudem berichteten einige Versuchspersonen von Kopfschmerzen. Allerdings konnten weder sich selbst als elektrosensitiv bezeichnende noch nicht für Elektrosmog anfällige Personen mit Sicherheit sagen, wann sie einer Strahlung ausgesetzt waren. Weitere Daten aus psychologischen, physiologischen und biochemischen Tests stehen noch aus.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1255334