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SP1 für Vista beliebter als SP3 für XP

25.08.2008 | 16:05 Uhr |

Einer Studie von Devil Mountain Software zufolge, sehen Vista-Nutzer eher einen Anlass das SP1 für Vista zu installieren, während XP-Nutzer beim Service Pack 3 eher zurückhaltend sind.

Bis Ende Juli, so hat Devil Mountain Software ermittelt, wurde auf insgesamt 86 Prozent der erfassten Vista-Rechner, das Service Pack 1 installiert. Im Vergleich zu Ende April und damit 6 Wochen nach Erscheinen des SP1 für Windows Vista, stieg der Anteil der Vista-Rechner, auf denen das SP1 installiert wurde, um 17 Prozentpunkte.

Im gleichen Zeitraum hielten sich dagegen XP-Nutzer zurück, was die Installation des Service Pack 3 anging, das Anfang Mai erschien. Nur 47 Prozent der XP-Nutzer installierten bis Ende Juli das SP3.

Die Zurückhaltung der XP-Nutzer wird damit begründet, dass diese eher zufrieden mit ihrem Betriebssystem inklusive SP2 sind, während Vista-Nutzer eher unzufrieden sind und daher mit dem SP1 die Hoffnung hegen, dass es Vista merklich verbessert. Auf der anderen Seite könnte es aber auch sein, dass die negativen Berichte rund um das SP3 für XP eher abschreckend wirkten. So tauchte mit dem SP3 das so genannte Reboot-Problem bei Rechnern mit AMD-CPUs auf. Die Probleme musste Microsoft erst durch Updates lösen. Zudem hat Microsoft enorm die Werbetrommel für das SP1 für Windows Vista gerührt, was beim SP3 für XP nicht geschah.

Erst kürzlich hatte Devil Mountain Software auch ermittelt, dass bei 35 Prozent der Rechner, die mit Windows Vista erworben werden, ein Downgrade auf Windows XP erfolgt .

Devil Mountain ermittelt seine Daten anhand der Software Xpnet , die derzeit auf etwas über 3000 Rechnern installiert ist. Anwender, die sich an dem Tracking beteiligen möchten, können die Software kostenlos herunterladen und installieren. Auf 70 Prozent aller Rechner, auf denen Xpnet installiert ist, läuft nach Angaben von Devil Mountain das Betriebssystem Windows XP.

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