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Studie: PC-Spiele förden die Entwicklung von Kindern

23.05.2006 | 10:19 Uhr |

Computerspiele, besonders Shooter, haben nicht unbedingt den besten Ruf, wenn es um die Entwicklung von Kindern geht. Doch ein neue Studie fällt ein positives Urteil über PC-Spiele: Sie fördern beim Nachwuchs die Befähigung, eigene Entscheidungen zu treffen.

PC-Spiele machen keineswegs dumm und auch nicht aggressiv. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die die britische Regierung nach einem Bericht des Guardian in Auftrag gegeben hat.

Ganz im Gegenteil soll das Spielen am Computer sogar die Entwicklung der Heranwachsenden fördern. So verbessert das Daddeln angeblich die Befähigung zur Entscheidungsfindung. Außerdem würde dadurch die Lernbereitschaft gestärkt.

Am verblüffendsten ist aber das Fazit, das die Studie über Gewalt in Computerspielen fällt. Demnach würden Kinder beim Kampf mit virtuellen Gegnern lernen, Ängste zu besiegen und ein Gefühl der Identität entwickeln, wenn Sie sich in Rollenspiele vertiefen. Das sei vom Ergebnis her vergleichbar mit dem Lesen von grausamen Märchen, so die Wissenschaftler.

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Märchen-Stunde am PC

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