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PC-Markt legt 2011 nur um 0,5 Prozent zu

12.01.2012 | 19:39 Uhr |

Im vergangenen Jahr ist der Markt für PCs weltweit um lediglich 0,5 Prozent gewachsen. Insgesamt wurden 352,8 Millionen Computer abgesetzt.

Der Markt für klassische PCs kann aufgrund der starken Konkurrenz durch Smartphones und Tablets nur noch wenig wachsen. Auch die schwache Wirtschaft in den USA und die Krise des Euros sorgten 2011 für ein sehr verhaltenes Absatzwachstum.

Analyst Gartner hat eine Studie vorgelegt, nach der der weltweite Markt für PCs im vergangenen Jahr um lediglich 0,5 Prozent zulegen konnte. Den Herstellern würde es nur noch selten gelingen, Privatanwender zur Anschaffung eines neuen Computers zu bewegen. Viele greifen lieber zu einem trendigen Tablet-Computer.

Eine Hoffnung für die Branche liegt nun auf den Ultrabooks. Diese besonders flachen und stromsparenden Notebooks sollen den Absatz wieder ansteigen lassen und eine Konkurrenz zu Tablets und Smartphones aufbauen. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft fiel das Interesse an dieser Geräteklasse jedoch geringer aus als von der Wirtschaft erhofft. Auf der CES in Las Vegas würden aber aktuell viele neue Geräte der neuen Notebook-Sparte vorgestellt.

Ratgeber Ultrabooks: Das Notebook wird sexy

Auch im vergangen Jahr konnte sich Hewlett-Packard  als Marktführer durchsetzen, trotz eines leicht gesunkenen Marktanteils auf 17,2 Prozent. Dahinter folgt der chinesische Hersteller Lenovo  mit 13 Prozent. Auf Nummer drei landet IBM  mit 12,1 Prozent und konnte damit sowohl Acer als auch Dell überholen.

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