Studie

PC-Kenntnisse der Deutschen auf absteigendem Ast

Mittwoch, 18.07.2012 | 16:07 von Benjamin Schischka
Studie: Computer-Kenntnisse der Deutschen
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© © iStockphoto.com/Павел Игнатов
Laut einer Bitkom-Studie haben sich die Computer-Kenntnisse der Deutschen verschlechtert. Am besten sollen die Kenntnisse in Island und Luxemburg sein.
Im internationalen Vergleich ist Deutschland bei Computer-Kenntnissen zurückgefallen, sagt eine aktuelle Bitkom-Studie . 2008 habe Deutschland noch den vierten Platz belegt und 60 Prozent der Bundesbürger sollen über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse verfügt haben. Laut der aktuellen Studie sind es nur noch 58 Prozent. Deutschland kommt nur noch auf den zehnten Platz in der EU. Bei dem Vergleich beruft sich Bitkom auf eine Erhebung der EU.
 
An der Spitze der Statistik steht der EU-Kandidat Island mit 77 Prozent Bürgern mit mittleren bis hohen Computerkenntnissen. Gefolgt von Luxemburg mit 75 Prozent und Dänemark auf Platz Drei mit 73 Prozent. Einen größeren Knick macht die Statistik bei Platz Neun. Während die Niederlande noch auf 66 Prozent kommen, stürzt das Vereinigte Königreich auf 61 Prozent ab, gefolgt von Deutschland mit seinen 58 Prozent. Nach Deutschland kommen übrigens Frankreich und Belgien mit je 57 Prozent. Der Durchschnittswert aller 27 EU-Länder liegt bei 52 Prozent – Deutschland ist also immerhin besser als der Durchschnitt. Der Durchschnittswert sei im Vergleich zu 2008 um 5 Punkte angewachsen.

So hat Bitkom gemessen:

Für die Auswertung wurden Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat ausgewertet. Es sollen dabei Frauen und Männer zwischen 16 und 74 Jahren aller EU-Länder befragt worden sein. In Interviews sollten Sie Angaben zu ihren Computer-Kenntnissen machen. Bitkom nennt einige Kriterien: Die Nutzung von Kalkulationstabellen, das Komprimieren von Daten, das Installieren neuer Geräte oder das Erstellen eines Computerprogramms mit Hilfe einer speziellen Programmiersprache.

Mittwoch, 18.07.2012 | 16:07 von Benjamin Schischka
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (31)
  • zwilling 22:38 | 20.07.2012

    Ich hatte nicht vor, einen ganzen Roman über Griechenland zu schreiben und habe deshalb ausschließlich die Situation gutbetuchter Griechen herausgegriffen. Denen hat uns Angie zwei Jahre Zeit gegeben, in Ruhe für ihr Geld einen sicheren Hafen (z.B. Immobilien in Berlin) zu finden. Natürlich war sie nicht allein und natürlich haben auch deutsche und französische Banken davon profitiert. Auch das ist natürlich nicht ganz richtig. Es fehlen noch eine Menge anderer Gesichtspunkte, die ich nicht erwähnt habe!

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  • Scasi 20:40 | 20.07.2012

    sorry, aber das ist nicht ganz richtig - wenn Griechenland ganz "normal" pleite und aus dem Euro gegangen wäre, hätten vor allem die Gläubiger (aka Banken) bezahlt respektive in die Röhre geguckt! jetzt ist nicht nur die Kohle der Reichen wech, inzwischen sind auch die Banken aus dem Gröbsten raus und jetzt bezahlen nicht nur die "kleinen Leute" in Griechenland, sondern auch hier und anderswo ... :popcorn:

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  • zwilling 20:33 | 20.07.2012

    Zitat: kingjon
    Das haben aber die Bürger zahlen müssen, mit Islands Wirtschaft ist es steil bergab gegangen!
    Wenn man vor zwei Jahren und ganz schnell Griechenland hätte pleite gehen lassen, hätten auch eine Menge Griechen, auch solche mit viel Geld, die Zeche bezahlt! Aber die scheibchenweisen Hilfen haben den Vermögenden Zeit gelassen, ihr Geld ins sichere Ausland zu verfrachten. Wenn Griechenland heute pleite geht, bezahlen das ausschließlich die kleinen Leute!

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  • deoroller 18:13 | 20.07.2012

    Kaimaninseln werden PC-freie Zone (ersatzweise ZoneAlarm Free mit höchster Sicherheitsstufe Pflichteinstellung), womit wir wieder beim Thema wären. :bse:

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  • Scasi 18:11 | 20.07.2012

    :idee: ein guter Anfang wäre, die Kaimaninseln (samt der dort ansässigen Hedge-Fonds-Zockerbrut) zu versenken und diese Art Geschacher global abzuschaffen!

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