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Studie: Open Source in Konflikt mit deutschem Recht

02.07.2003 | 14:23 Uhr |

In die Diskussion um Open-Source-Software (OSS) hat sich nun auch der deutsche Verband der Softwareindustrie (VSI) eingeschaltet. Der Verband hat ein Rechtsgutachten bei der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen in Auftrag gegeben. In dem Gutachten " Rechtsfragen der Open Source Software" wird nun festgestellt, dass es bei der Nutzung und dem Vertrieb von OSS zu rechtlichen Problemen kommen kann.

In die Diskussion um Open-Source-Software (OSS) hat sich nun auch der deutsche Verband der Softwareindustrie ( VSI ) eingeschaltet. Der Verband hat ein Rechtsgutachten bei der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen in Auftrag gegeben. In dem Gutachten " Rechtsfragen der Open Source Software wird nun festgestellt, dass es bei der Nutzung und dem Vertrieb von OSS zu rechtlichen Problemen kommen kann.

Die rechtlichen Bedenken beziehen sich dabei auf die General Public License (GPL), unter der die meisten Open-Source-Projekte vertrieben werden. "Dieser Standardvertrag zur Lizenzierung von Software beinhaltet urheberrechtliche, vertrags- und haftungsrechtliche Unwägbarkeiten und erweist sich in Teilbereichen sogar als unvereinbar mit der deutschen Rechtsprechung", so der VSI.

Die urheberrechtlichen Probleme würden dadurch entstehen, dass Open-Source-Software oft eine gemeinschaftliche Produktion verschiedener Urheber aus dem In- und Ausland sei. Besondere Schwierigkeiten könnten sich bei Software ergeben, die zum Teil auf Open-Source- und zum Teil auf "proprietärer" Software beruhe.

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