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Studie: Motorola belegt ersten Platz bei Billighandys

Nach all den Negativmeldungen, die Motorola die letzten Wochen und Monate herausbrachte, kommt nun eine gute Nachricht: Motorola ist die Nummer Eins beim Verkauf von Handys im untersten Preisbereich. Das ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens ABI Research. Nokia kommt auf Platz zwei, gefolgt von Samsung und LG, die sich den dritten Platz teilen.

Bei Motorola stehen die Zeichen auf Sturm. Das zweite Quartal in Folge musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang und Millionenverluste ausweisen und sogar seinen zweiten Platz in der Liste der fünf größten Handyhersteller an den koreanischen Konkurrenten Samsung abtreten . Doch in einigen Segmenten ist es trotz aller Negativmeldungen hervorragend aufgestellt: laut einer Studie von ABI Research ist der Hersteller im Bereich der Billighandys, die die unterste Preisgrenze markieren, derzeit Spitzenreiter.

Die US-Amerikaner führen die Liste mit zwölf Millionen verkaufter Ultra-Lowcost-Endgeräten an. Den zweiten Platz belegt Nokia, gefolgt von Samsung und LG, die sich den dritten Platz teilen. Als Ultra Lowcost definiert Abi Research Handys, die für unter 50 US-Dollar an den Endkunden verkauft werden. Absatzgebiete sind vorrangig Entwicklungs- und Schwellenländer in Asien, Afrika und dem Mittleren Osten. Zwar sind die Gewinnmargen in dem Segment gering, doch sind die Aussichten von mehreren Milliarden potenziellen Käufern riesig und das Wachstum im Vergleich zu den gesättigten Absatzmärkten der Industrienationen ungebremst.

Nach Einschätzung des Industrieanalytikers Shailendra Pandey "hat Motorola das stärkste Patentportfolio für GSM-Technologien und darüber hinaus schon lange vor allen anderen angefangen, sich im Ultra Lowcost Handymarkt zu engagieren". Doch Nokia holt schnell auf, wie er weiter hinzufügt. So profitieren die Finnen von der größeren weltweiten Verbreitung und einem besseren Distributionsnetzwerk.

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