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Mobilität macht IT-Verantwortliche ratlos

12.12.2011 | 15:16 Uhr |

Die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs bereitet den IT-Verantwortlichen in Unternehmen Kopfzerbrechen. Sie müssen die IT-Sicherheit im Unternehmensnetzwerk aufrecht erhalten, ohne den Mitarbeitern Knüppel zwischen die Beine zu werfen.

Immer häufiger wollen Angestellte auch am Arbeitsplatz die Geräte nutzen, die sie im privaten Bereich so schätzen: Smartphones und Tablet-PCs. Daraus ergeben sich Konflikte mit Sicherheitsrichtlinien im Unternehmen, die oft noch auf Desktop-PCs und allenfalls auf Notebooks ausgerichtet sind. Laut einer Studie von IDG Research Services und Symantec sehen 94 Prozent der befragten 115 IT-Verantwortlichen die neuen Mobilgeräte als Sicherheitsrisiko an.

Vor allem der Verlust wichtiger Daten sowie das Einschleppen von Schädlingen ins Firmennetz werden als Bedrohung angesehen. Zwar sind die Probleme bekannt, nur mit Lösungen tun sich die IT-Abteilungen noch schwer. Immerhin 59 Prozent der Befragten hat angegeben, in ihrem Unternehmen seien bislang keine oder nur mäßig effektive Maßnahmen ergriffen worden, um den Risiken der Nutzung mobiler Endgeräte zu begegnen.

Lediglich 44 Prozent hat bereits Lösungen implementiert, die dafür sorgen, dass mobile Angestellte die IT-Sicherheit des Unternehmens nicht gefährden. Meist sind dies innerhalb des Unternehmens installierte Schutzlösungen, die Ressourcen verbrauchen und relativ hohe Kosten verursachen können.

Als Alternative zu solchen In-House-Lösungen bieten sich Cloud-Dienste an. Sie ermöglichen die sichere Anbindung mobiler Mitarbeiter ans Firmennetzwerk ohne den Ausbau der eigenen IT-Infrastruktur zu erfordern. Cloud-Lösungen lassen sich recht schnell und unkompliziert einführen. Sie wachsen zudem mit den Bedürfnissen der mobiler werdenden Belegschaft.

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