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15.09.2012, 05:01

Denise Bergert

Studie

Mehr als 50 Prozent aller Android-Geräte haben offene Sicherheitslücken

©Google

Mehr als die Hälfte aller Android-Geräte weltweit weisen empfindliche Sicherheitslücken auf. Schuld daran sind nur spärlich ausgelieferte Updates von Herstellern und Mobilfunkanbietern, die oft Monate zu spät kommen.
Über 50 Prozent aller Android-Smartphones und -Tablet-PCs weltweit bergen gefährliche Sicherheitslücken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Sicherheitsunternehmens Duo Security. Das Startup wurde vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium mitfinanziert und hat sich auf die Untersuchung von Sicherheitslücken spezialisiert.
Im Rahmen der Studie wurden mehr als 20.000 Android-Geräte weltweit mit der X-Ray-Software untersucht. Das Tool sucht scannt Googles Betriebssystem nach Sicherheitslücken und wurde dabei auch fündig. So wurden auf mehr als der Hälfte der untersuchten Geräte gefährliche Lecks entdeckt, die Cyberkriminellen zur Einschleusung von Schadsoftware dienen könnten.
Ein Hauptgrund für das massive Sicherheitsproblem auf Android-Geräten ist laut Duo Security nicht Entwickler Google, sondern Hardware-Hersteller und Mobilfunkanbieter, die es mit der regelmäßigen und zeitnahen Veröffentlichung von Android-Updates nicht allzu ernst nehmen. Einige Geräte werden nach einer bestimmten Zeit gar ganz aus dem Update-Zyklus gestrichen, weil sie in den Augen der Unternehmen schlicht zu alt sind. Aus diesem Grund bleiben empfindliche Sicherheitslecks oft Monate oder Jahre bestehen.
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