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Studie: Malware "bevorzugt" bestimmte Branchen

02.02.2004 | 13:28 Uhr |

Eine Topliste der "beliebtesten" Virenopfer hat der Filter- und Anti-Viren-Spezialist Messagelabs zusammengestellt. Eine der Erkenntnisse: Schädlinge schlagen in bestimmten Branchenbereichen - etwa bei Freizeit- und Tourismusunternehmen - öfter zu, als in anderen.

Eine Topliste der "beliebtesten" Virenopfer hat der Filter- und Anti-VirenSpezialist Messagelabs zusammengestellt. Eine der Erkenntnisse: Schädlinge schlagen in bestimmten Branchenbereichen öfter zu, als in anderen.

Firmen aus den Branchenbereichen Freizeit- und Tourismus sollen beispielsweise fünf mal so viel mit Malware infizierte Mails erhalten, als etwa Unternehmen aus der Pharmabranche. Überdurchschnittlich viele Schädlinge trudeln auch bei Betrieben im Medien- und Werbebereich sowie gemeinnützlichen Organisationen ein.

IT-Firmen, Immobilienunternehmen sowie pharmazeutische Betriebe werden dagegen seltener von den unerwünschten Eindringlingen heimgesucht. In Unternehmen aus der Pharmabranche soll nur etwa eine von rund 250 Mails infiziert sein. Zum Vergleich: Eine von knapp 54 Mails, die Mitarbeitern in der Freizeit- und Tourismusbranche zugesandt wird, enthält Malware.

Messagelabs hat in seine Erhebung Unternehmen vom gesamten Globus miteinbezogen - sowohl aus den USA als auch aus Europa/Naher Osten/Afrika sowie dem asiatischen Raum. Die Ergebnisse resultieren aus der Analyse gefilterter Mails im Zeitraum eines Monats (Dezember 2003).

Alarm: Zwei von drei Mails sind bereits Spam (PC-WELT Online, 16.01.2004)

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