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Studie: Kein Einfluss auf Produktivität durch privates Surfen

14.07.2004 | 15:56 Uhr |

Viele Unternehmen verbieten das private Surfen am Arbeitsplatz, da sie fürchten die Produktivität der Angestellten würde darunter leiden. Eine Untersuchung des kalifornischen Sicherheitsanbieters Websense zufolge erkennt der Großteil der Angestellten darin keinen Zusammenhang.

Interessantes förderte der kalifornische Sicherheitsanbieter Websense zutage: Er befragte Angestellte nach ihrem Surfverhalten während der Arbeitszeit und wollte von ihnen wissen, ob das Surfen am Arbeitsplatz auf die eigene Produktivität habe. Das Resultat: 64 Prozent der männlichen und 54 Prozent der weiblichen Angestellten bekennen, während der Arbeits-zeit privat zu surfen, aber insgesamt 57 Prozent waren der Meinung, dass die private Nutzung des Internets keine negativen Auswirkungen auf ihre Produktivität hat. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation " Computerpartner ".

Mehr als ein Viertel der Befragten (27 Prozent) glaubten sogar, dass das Unternehmen davon profitiert. Dagegen wollten nur zehn Prozent zugeben, dass sie durch das Surfen Arbeitszeit vergeuden. Laut der Befragung verbringen die Befragten im Schnitt wöchentlich 3,3 Stunden mit be-rufsfremden Internet-Aktivitäten. Dann suchen sie vor allem nach Nachrichten und erledigen ihre Bankgeschäfte. An dritter Stelle nannten männliche Angestellte das Abklappern von Sportseiten im Internet, weibliche Mitarbeiter dagegen gaben an, sie würden gerne Internet-Auktionen ansteuern.

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