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Studie: Illegale Film-Downloads nehmen zu

09.07.2004 | 12:48 Uhr |

Mit der steigenden Anzahl an Breitbandzugängen manifestieren sich anscheinend die Befürchtungen der Filmindustrie, das gleiche Schicksal wie die Musikindustrie zu erleiden: massive illegale Donwloads. Eine neue Studie bestätigt diesen Trend.

Mit der steigenden Anzahl an Breitbandzugängen manifestieren sich anscheinend die Befürchtungen der Filmindustrie, das gleiche Schicksal wie die Musikindustrie zu erleiden: massive illegale Donwloads. Eine neue Studie bestätigt diesen Trend.

So hat eine Untersuchung der Online-Marktforscher OTX in acht Ländern (USA, Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Korea, Japan und UK) ergeben, dass von den insgesamt befragten 3.600 Internet-Nutzern 50 Prozent im vergangenen Jahr Filme heruntergeladen haben. Laut Studie haben 26 Prozent dieser Gruppe zudem angegeben, dass sie jetzt weniger DVD kaufen als zuvor. 17 Prozent würden auch weniger ins Kino gehen.

Betrachtet man die Ergebnisse der einzelnen Länder, ergibt sich folgendes Bild über die Download-Rate: In Korea haben 58 Prozent der Befragten Filme heruntergeladen, in Frankreich 27 Prozent, in den USA 24 Prozent, in Italien 20 Prozent, in Deutschland 19 Prozent, in Australien 18 Prozent und in Japan 10 Prozent.

Die Frage nach dem Kaufverhalten bei DVD splittet sich folgendermaßen: In Korea gaben 52 Prozent der Gruppe, die Filme herunterladen, an, jetzt weniger Filme zu kaufen, in Frankreich 19 Prozent, in Australien 17 Prozent, in Deutschland 15 Prozent, in Italien 14 Prozent, in den USA 13 Prozent, in Großbritannien 12 Prozent und in Japan zehn Prozent.

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