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Studie: IT-Entscheider unter der Lupe

17.06.2006 | 13:19 Uhr |

Etablierte, Aufstrebende und Zurückgezogene: In diese drei Typen lassen sich IT-Entscheider nach einer Studie von IBM und Heise online unterteilen. Die Befragung, die das Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß im Februar durchgeführt hat, erreichte mit insgesamt 2 177 Entscheidern außergewöhnlich hohe Fallzahlen.

Neben den Profilen der IT-Entscheider untersucht die Studie auch das Mediennutzungsverhalten
und erhebt aktuelle Unternehmensdaten. Von den insgesamt 4 628 befragten Personen gaben 2 117 Personen an, allein oder in der Gruppe über IT-Investitionen zu entscheiden. Drei Entscheidertypen sind dabei besonders wichtig: Zur ersten Gruppe zählen die älteren Entscheider, die so genannten Etablierten. Sie sind zwischen 45 und 60 Jahre alt und haben oft Fachhochschulabschluss. Die Etablierten sind ausgesprochene "Networker" und legen viel Wert auf Qualität und Sicherheit bei ihren IT-Entscheidungen. Außerdem spielen für sie Umwelt- und Gesundheitsaspekte eine wichtige Rolle bei IT-Anschaffungen.

Die Aufstrebenden unter den IT-Entscheidern findet man tendenziell in jüngeren Alterssegmenten. Durch ihr ausgeprägtes Interesse an IT-Trends erweisen sie sich als Meinungsmacher und helfen neue Dinge nach vorn zu bringen. Sie öffnen Türen bei den mächtigen Etablierten.

Die dritte Gruppe bilden die Zurückgezogenen, die über ein überdurchschnittliches Bildungsniveau (Universitätsabschluss oder Promotion) verfügen und relativ häufig in Organisation und Management tätig sind. Sie haben das Gefühl, beruflich über ausreichend Entscheidungsspielräume zu verfügen. Ihr Interesse an IT-Trends liegt deutlich unter dem Durchschnitt.

So unterschiedlich die Typen im Einzelnen sind, im Mediennutzungsverhalten überwiegen die Gemeinsamkeiten: IT-/Computer-Zeitschriften sind die wichtigsten Informationsmedien, wenn es um Hardware, Betriebssysteme und Software geht. Das Internet stellt bei der Information über IT-Beratung, IT-Programmierung sowie Hersteller und Lieferanten die wichtigste Quelle dar. Publikums- und Wirtschaftszeitschriften spielen bei allen Themengebieten eine untergeordnete Rolle. Während das Internet über den ganzen Tag verteilt hohe Nutzungsfrequenzen aufweist, wird Radio hauptsächlich morgens und Fernsehen abends genutzt.

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