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Studie: Handys bergen Suchtpotenzial

In Zeiten von Mobiltelefonen, die technisch immer hochwertiger werden und eine Vielzahl von Funktionen in sich vereinen, angefangen bei der hochauflösenden Digitalkamera bis hin zum mobilen Fernsehen, ist es inzwischen für viele Menschen eine beängstigende Vorstellung, wenn sie ohne Handy leben müssten. Dies ergab eine kürzlich in Großbritannien vom Telekommunikationsunternehmen Virgin Mobile durchgeführte Studie.

So gab die überwiegende Mehrheit der etwa 2000 befragten britischen Handynutzer an, sich bereits nach kurzer Trennung vom geliebten Mobiltelefon unter Stress gesetzt zu fühlen. In konkreten Zahlen bedeutet dies, dass rund 90 Prozent der Befragten, zumindest einmal pro Stunde ihr Handy nutzen - unabhängig wofür. 4 von 5 gaben gar zu, sich unwohl zu fühlen, sobald ihr Handy nicht mehr in greifbarer Nähe sei, während stolze 84 Prozent der Handynutzer nach eigenen Angaben ihr Handy quasi nie aus den Augen lassen würden.

Für David Nott, Suchtexperte aus Southhampton, ist das Ergebnis der Studie keine Überraschung: "Die Menschen betrachten ihr Mobiltelefon als menschliches Wesen; es symbolisiert für sie Kontakt, Freundschaft und Aufmerksamkeit".

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