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Studie: Gute Aussichten für Open-Source-Software in Deutschland

02.07.2003 | 08:51 Uhr |

Für Open-Source-Software brechen in Deutschland rosige Zeiten an, zumindest wenn sich die Prognosen einer Studie zu diesem Thema bewahrheiten. Demnach soll der Umsatz im Unternehmens-Markt hier zu Lande bis 2007 um 176 Millionen auf 307 Millionen Euro anwachsen.

Für Open-Source-Software brechen in Deutschland rosige Zeiten an, zumindest wenn sich die Prognosen einer Studie der deutschen Marktforscher von "Soreon Research" zu diesem Thema bewahrheiten. So soll der Umsatz im Unternehmens-Markt von derzeit 131 Millionen Euro bis 2007 auf 307 Millionen anwachsen. Auch die Zahl de Anwender soll sich Angaben der Studie zufolge von aktuell 12 Prozent auf 24 Prozent in 2007 glatt verdoppeln.

Die Auguren befragten hierzu 150 deutsche Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Dienstleistungen und Industrie. Vor allem der massive Einstieg der öffentlichen Verwaltung soll sich als Wachstumsmotor für Linux & Co. erweisen. Liegt der Gesamtumsatz in diesem Bereich derzeit bei rund sechs Prozent, soll deren Anteil bis 2007 auf 26 Prozent anwachsen.

38 Prozent der umsteigewilligen Unternehmen begründen ihre Planungen mit Einsparpotentialen. Dahinter folgen mit jeweils 28 Prozent Sicherheit und Software-Stabilität.

Der Großteil des Umsatzes wird bei Open-Source-Software vor allem mit Support gemacht (61 Prozent des Gesamtmarktes). 21 Prozent des Umsatzes entfallen auf Software-Training.

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