74512

Studie: Großteil der Technologie-Firmen hat Datenverluste

24.06.2006 | 14:53 Uhr |

Über die Hälfte aller Firmen im Technologie-Sektor, den Medien und der Telekommunikation klagen über Datenverluste, die das eigene geistige Eigentum oder das der Kunden ernsthaft in Gefahr hätten bringen können. Dies berichtet ein kürzlich veröffentlichter Report.

Nach einer Studie von Deloitte Touche Tohmatsu haben immer mehr Technologie-Anbieter mit Datenverlust und dessen Folgen zu kämpfen. Zudem wird nur selten in effiziente Mechanismen der Datensicherheit investiert um zukünftige Vorfälle zu verhindern. Dies wäre sehr erstaunlich, da gerade diese Firmen von ihren digitalen Daten abhängig wären. So wurden knapp 150 Unternehmen untersucht und dabei stellte sich heraus, dass viele von ihnen die notwendigen Investitionen für adäquate Schutzmechanismen erst in der Zukunft tätigen wollen. Mehr als 50 Prozent klagten über Datenverluste innerhalb der letzten 12 Monate, knapp ein Drittel davon hätte zu finanziellen Einbußen geführt.

Bei knapp der Hälfte der Vorfälle wären interne Attacken oder Grundsatz-Verletzungen die Ursache für den Datenverlust gewesen. Dabei gaben nur knapp vier Prozent der Unternehmen zu, dass ihre Angestellten genug für die Informationssicherheit tun würden. Wirklich sicher vor derartigen Situationen fühlten sich 20 Prozent der Firmenbosse. Auch die Verwendung entsprechender Sicherheits-Programme wurde nur von einem Viertel als ausreichend betrachtet. Immerhin investierten 37 Prozent der befragten Unternehmen zusätzliche Mittel in die Schulung der Mitarbeiter.

Trotzdem spricht die Studie von einer Abneigung der Unternehmen in eine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen und den damit verbundenen Kosten. Denn auch wenn sich fast 3/4 der befragten Firmenleiter für eine geplante Verbesserung der Sicherheitslage noch in diesem Jahr aussprachen, stehen dem nur um knapp 9 Prozent gestiegene Finanzmittel entgegen. Das Fazit der Studie zeigt jedoch, dass viele Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation mittlerweile ernsthaft über Sicherheitsaspekte nachdenken und versuchen, die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu verbessern.

0 Kommentare zu diesem Artikel
74512