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Diese Google-Dienste nutzen Sie wirklich

18.02.2009 | 12:52 Uhr |

Google-Websuche, Youtube-Videos, Googlemaps und Googlemail sind nur ein paar Beispiele für typische Google-Anwendungen. Doch welche Google-Angebote kennen die meisten Anwender noch und welche werden auch tatsächlich genutzt? Dieser Frage ging eine neue Studie unter 100.000 Internetnutzern nach.

Welche Google-Anwendungen kennen Sie und welche nutzen Sie? Das war die Frage, die Fittkau & Maaß Consulting im Oktober bis November 2008 100.000 Internetnutzern aus Deutschland stellten. Damit eine Google-Anwendung als genutzt eingestuft werden konnte, musste sie mindestens einmal pro Monat verwendet werden. Das Ergebnis sieht laut Statista folgendermaßen aus:

Die Google-Websuche ist der unbestrittene Favorit aller Internetnutzer - sowohl was die Bekanntheit angeht als auch die Nutzungshäufigkeit. 99,3 Prozent der Befragten kennen die Google-Internetsuche, 92,6 Prozent nutzen sie auch. Bei der Nutzungsintensität folgt auf Platz 2 ein eingekauftes Videoportal: Youtube. Beim Bekanntheitsgrad dagegen hat Googlemaps die Nase vorne und belegt den zweiten Platz. Insgesamt liegen Youtube und Googlemaps aber eng beinander.

Danach folgen die Google Produktsuche und Google Earth - ebenfalls Nase an Nase. Google News kennen immerhin 80,5 Prozent, die Nutzung dieser individuell einstellbaren Newsübersicht fällt mit 17,1 Prozent dagegen mager aus. Ganz offensichtlich suchen sich die Internetnutzer ihre Nachrichten lieber selbst. Ähnliche verhält es sich bei Googlemails: Viele kennen es, vergleichsweise wenige nutzen es - ob hier wohl Datenschutzbefürchtungen eine Rolle spielen?

Das Online-Office von Google, Google Docs, kennen nur noch 68,4 Prozent. 12,8 Prozent geben an, es auch zu nutzen. Die kostenlose Bildbearbeitung Picasa kommt auf 51,5 Prozent Bekanntheitsgrad und auf magere 4,6 Prozent Nutzungsgrad.

Die rote Laterne hält wenig überraschend Google Lively , die von Google geschaffene virtuelle Parallelwelt und ein Konkurrenzmodell zum bekannten Second Life. Google hat Ende 2008 die Sinnlosigkeit dieses Projekts erkannt und Lively nicht ins virtuelle sondern in das ganz und gar reale Nirwana geschickt.

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