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Studie: Daten-GAU beim Notebook vermeiden

22.05.2007 | 09:12 Uhr |

Vergesslichkeit kann ganz schön teuer werden. Beispielsweise, wenn man ein Notebook liegen lässt. Zu einer mittleren Katastrophe wird der Verlust eines Notebooks oder Handhelds, wenn sich darauf wichtige Geschäftsdaten befinden. Das Sicherheits-Unternehmen Symantec hat sich mit diesen Problemen genauer beschäftigt.

Eine Symantec-Umfrage hat gezeigt, dass mittlerweile 42 Prozent sämtlicher Datenverluste auf Gerätediebstahl oder Liegenlassen zurückzuführen sind. Daten auf mobilen Endgeräten leben gefährlich, zumal ein Viertel der Unternehmen diese Daten nicht sichert. Das ergab eine Studie von Symantec in Zusammenarbeit mit research+consulting, für die 200 IT-Verantwortliche von Unternehmen in Deutschland mit mehr als 150 Computer-Arbeitsplätzen unterschiedlicher Branchen und Institutionen befragt wurden.

Vorzugsweise gehen Notebooks, aber auch Smartphones und andere mobile Endgeräte in Autos (mit 46 Prozent der häufigste Tatort), am Flughafen oder im Zug verloren. Allerdings gehört auch das
eigene Unternehmen zur Hochrisikozone: Knapp 50 Prozent der Befragten hatten hier einen "Geräteschwund" zu verzeichnen.

"In vier von fünf Unternehmen wurde bereits ein mobiles Gerät als verloren gemeldet und dies erschreckend häufig direkt in der Firma“, so Frank Bunn, Senior Solution Marketing Manager bei Symantec. „Aber so ärgerlich der Verlust der Geräte an und für sich ist, weit schwerer wiegt die Tatsache, dass die darauf befindlichen geschäftskritischen Daten ebenfalls für immer verschwunden sind und womöglich von Dritten missbraucht werden.“

Die befragten Unternehmen gaben an, dass sich neben den Firmendaten schätzungsweise im Schnitt 21 Prozent externe, also Kundendaten, auf den Geräten befinden. Obwohl 71 Prozent der Befragten die Fahrlässigkeit der Nutzer sowie 58 beziehungsweise 43 Prozent Hardware- und Softwarefehler als generellen Hauptgrund für Datenverluste angaben, so ist der Anteil gestohlener oder verlorener Geräte mit über 40 Prozent der Nennungen beträchtlich.

Kaum weniger gravierend ist der finanzielle Schaden, der den Unternehmen dadurch entsteht. Mehr als ein Viertel der Befragten bezifferte diesen mit einer Gesamtsumme zwischen 1.000 und 5.000 Euro, immerhin noch knappe sechs Prozent mussten sogar Verluste von über 10.000 Euro hinnehmen.

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