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Studie: Breitband-Surfer schalten ab

04.08.2005 | 11:52 Uhr |

Eine naheliegende Annahme lässt sich jetzt in konkrete Zahlen fassen: Je flotter der Internetzugang ist, desto weniger sitzt man vor dem Fernseher.

Und zwar beim Fernsehen. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 69.000 Internet-Nutzern aus Nordamerika.

Wer einen Breitbandzugang besitzt, schaut im Durchschnitt pro Woche zwei Stunden weniger in die Glotze als jemand, der überhaupt keinen Internetzugang besitzt. Surfer, die via analogem Modem die Weiten des Internets erkunden, sitzen durchschnittlich 1,5 Stunden weniger vor dem Fernseher, wie CNN Online berichtet.

In absoluten Zahlen heißt das: Der durchschnittlicher Kanadier oder US-Bürger mit Breitbandzugang sitzt zwölf Stunden in der Woche vor der Flimmerkiste. Ende 2004 gab es in den Vereinigten Staaten 31 Millionen Highspeed-Anschlüsse. Für 2010 prognostizieren Forscher 71,4 Millionen solcher Anschlüsse.

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