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Angriffe auf persönliche Daten erheblich gestiegen

23.10.2007 | 14:16 Uhr |

Microsoft hat auf der RSA Conference Europe in London eine neue Studie vorgelegt, aus der hervorgeht, dass die Anzahl der Sicherheitsangriffe auf persönliche Daten von Anwendern deutlich gestiegen ist.

Der von Microsoft bei Ponemon Institutes in Auftrag gegebenen Studie Security Intelligence Report zufolge, gab es in der ersten Jahreshälfte 2007 über 31,6 Millionen Phishing-Versuche. Dies entspräche einer Steigerung von 150 Prozent im Vergleich zu den vorangegangenen sechs Monaten. Außerdem wurde ein Anstieg von 500 Prozent bei Angriffen durch trojanische Pferde, Passwort-Ausleser, Tastaturlogger und anderer Malware gemessen.

Zusätzlich hat Microsoft auch die Ergebnisse einer Umfrage unter mehr als 3.600 Sicherheits-, Datenschutz- und Marketing-Verantwortlichen in Deutschland, Großbritannien und USA bekannt gegeben. „Sie zeigen, dass durch die zunehmenden Angriffe auf persönliche Informationen eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Sicherheits-, Datenschutz- sowie Marketing-Managern wichtig ist, um kostenintensive Gefährdungen und Sicherheitslücken zu vermeiden“, so Microsoft. So waren Unternehmen mit schlechter Kooperation mehr als doppelt so häufig von Datendiebstahl betroffen, als Unternehmen, bei denen die Abteilungen besser zusammen arbeiteten.

"Es gibt keine einfache und schlüsselfertige Standardlösung für Unternehmen, um vertrauliche Daten zu schützen. Aber diese Studien bilden eine gute Grundlage, um den richtigen Ansatz zu finden“, so Tom Köhler, Director Security & Strategy bei Microsoft Deutschland.

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