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Studie: Amazon lässt Preise massiv schwanken

26.02.2015 | 10:10 Uhr |

Eben kostete die Kamera bei Amazon noch 700 Euro und dann plötzlich 1.686 Euro. Das steckt hinter den Preisschwankungen.

Die Preise bei Amazon für einzelne Produkte schwanken teils extrem binnen weniger Stunden. Das geht aus einer Studi e der Preismonitoring-Spezialisten von Minderest hervor. Untersucht wurden die Preisänderungen bei Produkten im Bereich "Elektronik und Computer" während der Tage um Valentinstag (12., 13. und 14. Februar). In dieser Zeit registrierte Minderest über eine Million Preisänderungen.

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So wurde die Nikon D610 DLR in dieser Zeit von Amazon zu einem Preis von zwischen 700 und 1.686,60 Euro angeboten. Am günstigsten konnte die Kamera laut Minderest am 12. Februar um 10:01 Uhr bei Amazon bestellt werden. Am teuersten war die Kamera am 13. Februar um 21:26 Uhr erhältlich. Zwischen den beiden Zeitpunkt lag damit eine Preisdifferenz in Höhe von 986,60 Euro oder 240 Prozent.

Bei der Digitalkamera Canon Powershot SX700 wurden während der drei Tage andauernden Studie insgesamt 275 Preisveränderungen registriert. Beim iPhone 6 schwankte der Preis bei insgesamt 52 Änderungen in 72 Stunden zwischen 659 Euro und 709,99 Euro.

Hinter den sich ständig ändernden Preisen steckt laut Minderest der von Amazon eingesetzte "Dynamic Pricing"-Algorithmus, der die Gewinne je nach Marktpreis und wirtschaftlicher Rentabilität maximiere. "Mehrere Änderungen können in einer kurzen Zeitspanne erfolgen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Gewinne zu optimieren", erklärt Minderest.

Die Studie zeigt auch, dass Amazon vor allem während zweier täglicher Zeitabschnitte eine größere Anzahl an Preisänderungen vornimmt. Jeweils zwischen 8 und 12 Uhr und zwischen 20 und 24 Uhr. Ab Mitternacht herrscht dann meistens die größte Preisstabilität.

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