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Studentinnen-Webcam gestoppt

08.11.2000 | 11:56 Uhr |

Webcam-Aufnahmen von amerikanischen Studentinnen müssen, so ein Gerichtsbeschluss, vom Netz genommen werden. Ein US-Internet-Unternehmen hatte eine Webcam im Mädchenwohnheim eines US-Colleges installiert und Internet-Surfer gegen Gebühr mit Aufnahmen versorgt. Ein Gericht hat nun entschieden, dass dies nicht zulässig ist.

Webcam-Aufnahmen von amerikanischen Studentinnen müssen, so ein Gerichtsbeschluss, vom Netz genommen werden. Ein US-Internet-Unternehmen hatte eine Webcam im Mädchenwohnheim eines US-Colleges installiert und Internet-Surfer gegen Gebühr mit Aufnahmen versorgt. Ein Gericht hat nun entschieden, dass dies nicht zulässig ist.

Einem Bericht der Associated Press zufolge hatte die Firma Voyeur Dorm L.C. aus Tampa im US-Bundesstaat Florida Live-Bilder der "Dorm"-Bewohnerinnen ins Internet übertragen. Für 34 Dollar Monatsgebühr konnten Web-Voyeure die College-Girls online beobachten.

Behörden aus Florida hatten die Site bereits seit vergangenem Jahr im Visier, eine Schließung bislang allerdings nicht durchsetzen können. Am Montag verfügte nun ein US-Bundesrichter, dass der "Uni-Big-Brother" unverzüglich offline zu gehen habe.

Im Gegensatz zur College-Voyeursite hat ein Sheriff aus Phoenix wesentlich weniger Probleme mit den Behörden: Schon seit geraumer Zeit stellt der "gemeinste Sheriff Amerikas" über seine "JailCam" Gefängnisinsassen im World Wide Web aus - allerdings kostenlos. (PC-WELT, 08.11.2000, jas)

Big Brother mit Sträflingen (PC-WELT Online, 06.11.2000)

Web-Tip: Erste Adresse für Internet-Voyeure (PC-WELT Online, 19.11.2000)

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