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Strichcode statt Web-Adresse

Eine US-Zeitung testet derzeit ein Verfahren, bei dem die Schlagzeilen der Artikel mit Strichcodes versehen sind. Fährt der Leser mit einem Scanner über die Zeichencodes, springt der Computer sofort auf die zugehörige Website - etwa vom Wetterbericht zu meteorologischen Daten im Netz.

Leser der US-Tageszeitung "Post and Courier" können von dem Blatt direkt auf Zusatzinformationen im Internet springen. Möglich ist dies durch Strichcodes, die neben den Schlagzeilen stehen. Das berichtet "Der Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Fährt der Leser mit einem Scanner über die Zeichencodes, springt der Computer sofort auf die zugehörige Website - etwa vom Wetterbericht zu meteorologischen Daten im Netz.

Das Verfahren wird derzeit als Pilotprojekt mit 100 Lesern in Charleston im US-Bundesstaat in (South Carolina) getestet. Auch in der Werbung ist sein Einsatz denkbar: Werden die Mini-Striche über einer Printanzeige gescannt, so landet der Leser in einem Online-Bestellformular des Anbieters. (PC-WELT, 15.05.2000, dpa/ sp)

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