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Strenge Auflagen für Microsoft

Im Kartellrechtsprozess zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium sind die Chancen für eine Einigung offenbar wieder größer geworden. Beiden Parteien nahestehenden Kreisen zufolge könnten die Gespräche zur Beendigung des Prozesses aber immer noch scheitern.

Im Kartellrechtsprozess zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium sind die Chancen für eine Einigung offenbar wieder größer geworden. Beiden Parteien nahestehenden Kreisen zufolge könnten die Gespräche zur Beendigung des Prozesses aber immer noch scheitern.

Wie die Online-Ausgabe des "Wall Street Journal" berichtet, könnte eine Einigung strenge Auflagen für den Software-Giganten nach sich ziehen, um auszuschließen, dass der Konzern seine Marktmacht zu Ungunsten von PC-Herstellern, Software- und Internetfirmen ausnutze.

Allerdings würden die Verhaltensmaßregeln nur auf Beschränkungen bei der Entwicklung abzielen - und nicht auf Umstrukturierungen oder ein Aufbrechen des Konzerns in mehrere Teile. Dies drohe Microsoft nur, wenn es nicht zu einer Einigung komme.

Wann das Urteil gefällt wird, steht nicht fest. Beobachter rechnen jedoch mit einem Richterspruch gegen Ende April. (PC-WELT, 24.03.2000, dpa/ sp)

Microsoft-Prozess: Einigung in Sicht? (PC-WELT Online, 8.3.2000)

Microsoft-Prozess: Keine Einigung (PC-WELT Online, 23.2.2000)

Showdown im Microsoft-Prozess (PC-WELT Online, 22.2.2000)

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