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Streit um demolierte Samsung-Waschmaschinen

17.02.2015 | 05:02 Uhr |

Samsung beschuldigt eine LG-Führungkraft, Waschmaschinen im Rahmen der IFA 2014 demoliert zu haben.

In Südkorea sieht sich Jo Seong-jin, Chef von LGs Haushaltsgeräte-Sparte, mit einer kuriosen Anklage konfrontiert. Samsung beschuldigt die Führungskraft laut einem Bericht des Wall Street Journal, insgesamt vier Waschmaschinen der Crystal-Blue-Produktlinie auf der IFA 2014 absichtlich beschädigt zu haben. Zwei weitere LG-Mitarbeiter wurden ebenfalls angezeigt.

Der Rechtsstreit um die Samsung-Waschmaschinen läuft bereits seit September vergangenen Jahres. Im September hatten sich beide Unternehmen geeinigt und LG wollte für den Schaden aufkommen. Wenig später reichte Samsung dennoch Klage wegen Sachbeschädigung und Diffamierung ein. LG klagte wegen Beweisfälschung kurzerhand zurück.

LG veröffentlichte in dieser Woche ein zusammengeschnittenes Überwachungsvideo von der IFA, das den Konzern entlasten soll. Der Clip zeigt Jo und andere LG-Führungskräfte, wie sie die Samsung-Waschmaschinen unter den Augen von Samsung-Sicherheitspersonal inspizieren. Laut Jos Anwalt Ham Yoon-keun gebe es nicht genügend Beweise, um eine Sachbeschädigung nachzuweisen.

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