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Streit um Spiele-Klassiker

24.10.2001 | 11:43 Uhr |

"The Bard's Tale" und "Ultima" zählen zu den Legenden unter den Computerspielen. In den 80er Jahren konnten die beiden Rollenspiele eine große Fangemeinde erobern. Einige begabte Hobby-Programmierer wollen die Klassiker nun mit einem modernen Design wieder zum Leben erwecken und arbeiten an einem Remake. Allerdings haben sie die Rechnung ohne den Spielehersteller Electronic Arts (EA) gemacht, der die Rechte an an Bard's Tale und Ultima besitzt.

"The Bard's Tale" und "Ultima" zählen zu den Legenden unter den Computerspielen. In den 80er Jahren konnten die beiden Rollenspiele eine große Fangemeinde erobern. Einige begabte Hobby-Programmierer wollen die Klassiker nun mit einem modernen Design wieder zum Leben erwecken und arbeiten an einem Remake. Allerdings haben sie die Rechnung ohne den Spielehersteller Electronic Arts (EA) gemacht, der die Rechte an Bard's Tale und Ultima besitzt. Dies berichtet das Online Magazine Wired News

Zwei Gruppen von Programmierern haben sich zusammengefunden. Die Mitglieder von "Peroxide" treiben das "Ultima I: Reborn" Projekt voran. Sie orientieren sich an der Handlung der Original-Ultima-Spiele, peppen dieses allerdings mit modernem 3-D-Design auf und fügen neue Inhalte hinzu. Spaß und die Hoffnung auf berufliches Weiterkommen sind die Leitmotive dieser Freaks, die sich mit der Entwicklung des Remakes für eine Karriere in der Spiele-Industrie empfehlen wollen.

"Ultima I: Reborn" soll im nächsten Jahr erscheinen und kostenlos sein. Die Gruppe Peroxide hat von einem der Entwickler des Originals die Zustimmung zur Neuentwicklung eingeholt, mit der Rechteinhaberin Electronic Arts jedoch keinen Vertrag geschlossen. EA wusste von dem ganzen Projekt nichts und will sich nun mit den Programmierern verständigen.

EA besitzt die Rechte an Ultima und dessen Figuren, wie Jeff Brown, Unternehmenssprecher von EA, betont. Die Programmierer hätten jedoch EA zufolge nicht um Erlaubnis für ihren Remake-Versuch gefragt. Die Macher des Remakes von Ultima 1 sehen das anders. Angeblich hatten sie mehrmals versucht per Mail Kontakt zum Spielehersteller herzustellen, jedoch keine Antwort erhalten.

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