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Streit um Samba beigelegt

13.06.2001 | 12:23 Uhr |

Kleine Summe - große Wirkung: Für eine Mark erwarb stellvertretend für das Samba-Team die Service Network GmbH von der Beratungsgesellschaft CMG die Markenrechte an "Samba". Damit besteht nun Rechtssicherheit für die Open Source-Gemeinde.

Kleine Summe - große Wirkung. Für eine Mark erwarb stellvertretend für das Samba-Team die Service Network GmbH (SerNet) von der Beratungsgesellschaft CMG die Markenrechte an "Samba" Damit besteht nun Rechtssicherheit für dieOpen SourceGemeinde, wie Pro-Linux meldet.

Die SerNet bekommt außerdem das Recht eingeräumt, an andere Distributoren der Open Source Serversoftware Samba Unterlizenzen für die Verwendung des Namens zu vergeben. Die Unterlizenz kann gegen eine Aufwandsentschädigung von zehn Euro hier erworben werden. Diese macht nur Sinn, wenn der Unterlizenz-Nehmer Samba vertreibt, für Samba Support anbietet, oder anderweitig gewerblich verwertet. Die reine Anwendung von Samba ist nicht Gegenstand der Lizenz.

Mit der Zahlung wurde der Streit um die Namensgebung "Samba" beigelegt. In Zukunft müssen Samba-Nutzer nicht mehr mit Abmahnungen rechnen.

Samba ist ein Open Source Programmpaket, mit dem jeder Unixrechner problemlos als Windows Dateiserver arbeiten kann.

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