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Streit um Microsofts neue Produkte

22.05.2001 | 11:59 Uhr |

Im Kartellverfahren gegen Microsoft ist noch kein endgültiges Urteil gesprochen, da werden schon neuerliche Vorwürfe gegen das Unternehmen laut. ProComp, eine Organisation zur Förderung des Wettbewerbs im Computerbereich, sorgt mit dem kürzlich veröffentlichten Whitepaper "Microsoft's Expanding Monopolies" für neuen Zündstoff.

Im Kartellverfahren gegen Microsoft ist noch kein endgültiges Urteil gesprochen, da werden schon neuerliche Vorwürfe gegen das Unternehmen laut. ProComp, eine Organisation zur Förderung des Wettbewerbs im Computerbereich, sorgt mit dem kürzlich veröffentlichten Whitepaper "Microsoft's Expanding Monopolies" für neuen Zündstoff.

Nach Ansicht von ProComp wird die Einführung von Hailstorm, Windows XP, des Internet Explorer 6.0, des MSN Explorers sowie von MS Passport die Marktmacht Microsofts weiter verstärken. Dies gilt insbesondere für das Internet. Laut ProComp droht in diesem Bereich eine regelrechte Übernahme.

Hintergrund für die Behauptung: Die zum großen Teil noch ausstehenden Produkte werden immer stärker ineinander integriert und verzahnt - Produkte anderer Firmen können somit nicht mehr Fuß fassen.

Zahlen von ProComp zufolge soll Microsoft seine Position seit Beginn des Kartellverfahrens verstärkt haben: Das Unternehmen soll im Bereich Betriebssysteme über 93 Prozent Marktanteil verfügen, im Bereich Anwendungssoftware über 96 Prozent und im Browser-Bereich über etwa 88 Prozent.

Für diejenigen, die sich detaillierter informieren möchten, steht das Whitepaper von ProComp als PDF-Datei zur Verfügung. Das 38 Seiten starke Dokument ist 1,17 Megabyte groß.

Website von ProComp

Whitepaper von ProComp

Erstes Fazit im Microsoft-Verfahren (PC-WELT Online, 18.05.2001)

Microsoft darf über Richter Jackson reden (PC-WELT Online, 07.02.2001)

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