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Streit um Anstoss 4: EA setzt sich durch

29.11.2002 | 11:29 Uhr |

Der Streit zwischen den Spiele-Herstellern Ascaron und Electronic Arts um das Fußball-Manager-Spiel "Anstoss 4" ist vor dem Landgericht Hamburg mit einem Vergleich beendet worden. Als Sieger bei diesem Vergleich ging Electronic Arts hervor.

Der Streit zwischen den Spiele-Herstellern Ascaron und Electronic Arts (EA) um das Fußball-Manager-Spiel "Anstoss 4" ist vor dem Landgericht Hamburg mit einem Vergleich beendet worden. Als Sieger bei diesem Vergleich ging Electronic Arts hervor.

Erstmals äußert sich EA zu dem Vorgang und erklärt auch die Details zu den Gründen für den Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen Ascaron und dessen Spiel Anstoss 4.

"Anlass war die unrechtmäßige Verwendung von Spielerdaten des Titels 'EA Sports Fußball Manager 2003' durch den Wettbewerber. Eine interne Prüfung bei EA hatte ergeben, dass der von Ascaron vorab online publizierte Datenbank-Editor umfassend durch Daten des vom deutschen EA-Studio entwickelten 'EA Sports Total Club Manager 2003' unautorisiert ergänzt worden war", erklärt EA in einem offiziellen Statement.

EA habe Ascaron in vorneherein um eine Stellungnahme gebeten, die allerdings nicht erfolgt sei. Deshalb sei EA nur der Rechtsweg geblieben. Vor dem Landgericht Hamburg wurde dann gestern zwischen den beiden Parteien ein Vergleich erzielt.

"Der Vergleich sieht vor, dass Ascaron sämtliche von EA übernommenen Daten dahingehend verfremdet, dass eine Wiederherstellung beziehungsweise eine Identifikation der Originaldaten nicht mehr möglich ist. Erst hiernach darf Ascaron den eigenen Titel veröffentlichen. Im Falle einer Zuwiderhandlung hat sich Ascaron heute im Rahmen des Vergleichs zur Zahlung einer Vertragsstrafe verpflichtet", gibt EA bekannt.

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